Open-Source-Software

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Open-Source-Software (engl. quelloffene Software) ist dem Grunde nach „normale“ Software, z.B. Textverarbeitungssoftware, Internetbrowser, Betriebssysteme etc. Derartige Programme werden jedoch unter besonderen Vertragsbedingungen lizenziert.

Es werden jedermann kostenlos umfangreiche Nutzungsrechte an der Software eingeräumt. Durch die jeweilige Lizenz wird gewährleistet, dass jedermann Einsicht in den Quellcode (also den „Bauplan“) des Programms nehmen und diesen beliebig bearbeiten kann. Die Lizenzen gestatten es weiterhin, die Software beliebig zu kopieren, zu verbreiten und anderweitig zu nutzen, sowie zu verändern und in veränderter Form weiterzugeben.

Allerdings unterliegen auch Open-Source-Programme gewissen Einschränkungen. So ist eine Weiterverbreitung einer geänderten Version der Software nach vielen Open-Source-Lizenzen nur dann möglich, wenn diese neuen Programme ebenfalls der gleichen Open-Source-Lizenz unterstellt werden (sog. Copyleft-Effekt).

Ein bekanntes Open-Source-Programm ist das Betriebssystem Linux, das unter der General Public Licence (GPL) lizensiert ist. Weitere Beispiele sind der Internetbrowser Mozilla, das Office-Programm OpenOffice und das Bildbearbeitungsprogramm GIMP. Das Open-Source-Lizenzen nach dem deutschen Urheberrecht grundsätzlich wirksam sind, wurde inzwischen durch mehrere Gerichtsentscheidungen bestätigt.